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Accord "Oldy" & CA & CB (Bj. 86-94) Baureihe CA & CB und älter

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Alt 25.01.2015, 20:43 #1
Dub Rex
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Frage Unterschied CB3/CB7

Hey Leute,
Ich weiss nich ob ichs einfach übersehen hab oder einfach nur doof bin, aber ich erkenne einfach keine unterschiede zwischen dem CB3 und dem CB7.
Vielleicht kann mir einer von euch den unterschied erläutern.
Wäre jedenfalls top!
Achso, dazu vielleicht noch eine frage: kann man tuningteile vom CB7 auch im CB3 oder umgekehrt verbauen?
Und es gibt ja noch den CB8... Welcher is das? Der kombi? Der coupe? Ich verlier mich grade total!
Danke für jede antwort
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Alt 26.01.2015, 12:07 #2
Chris.Aerodeck
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Der CB 3 ist in Europa die Basis Version. Gab es mit Vergaser und 110ps und ohne Vergaser mit 133ps, der cb7 hat den "großen" Motor F22a* also 2,2l Hubraum. Der CB8 ist der AeroDeck also Kombi den es in einer letzten Baureihe als CC9 auch gab. Beide mit dem 2,0l Motor F20z3 und 133Ps. Der CB9 ist dann der Kombi mit dem 2,2l Motor und der CC1 ist das Coupé der Baureihe... Und im allgemeinen sollten die Teile der CB-CC Baureihe USA zusammen passen... Ich schreibe USA weil es aus England den CC7 Gibt der aber bis auf den unter Boden und der Motortechnik nicht viel mit dem Cb gemein hat... Hoffe ich hab das jetzt alles richtig wieder gegeben so frei aus dem Kopf...
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Alt 26.01.2015, 13:45 #3
Dub Rex
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Achsoooo! Super! Danke für deine antwort die mir endlich licht ins dunkeln brachte!
Ich hab nen CB3 Vergaser mit 90 PS, den gibts ja auch noch.
Erwähn ich nur falls jemand die selbe frage hätte wie ich, nicht um klugzukäckern

Geändert von kaefergarage.de (24.02.2015 um 10:55 Uhr). Grund: Zitat zum Vorschreiber gelöscht
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Alt 26.01.2015, 15:40 #4
Chris.Aerodeck
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Dann ist das bestimmt ein 89-90 gebauter... Puhhh... Der währe mir wirklich zu schwach... Dann hast ja noch Trommelbremse hinten...
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Alt 26.01.2015, 20:06 #5
Dub Rex
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

So sieht es aus... Hab aber ne menge vor mit ihm. Da wird es in zukunft viel an umbauten geben... Hab ich zumindest geplant, ob es funktioniert sehen wir ja dann
Schwach is er, ja gut, kommt drauf an, ich fahr ja eh nich wirklich viel da ich unter der woche lkw fahre :)
Er is zwar schwach hat dafür aber auch nur 100.4xx km auf der uhr.

Geändert von kaefergarage.de (24.02.2015 um 10:55 Uhr). Grund: Zitat zum Vorschreiber gelöscht
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Alt 26.01.2015, 22:31 #6
Knobi
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Die Teile der verschiedenen CBs sind untereinander weitgehend austauschbar. CB8 können 133, 147 oder 150 PS haben, hießen aber immer CB8. CC9 war der allerletzte Kombi mit der alten Karosserie, aber nur noch mit 133 PS.
Aus der Nachfolgegeneration sind noch die CD-Coupés und CE-Kombis zur Teileversorgung interessant, weil sie viel näher am CB waren, als die europäischen CC/CE-Limousinen.

Tuning ist in Deinem Fall so eine Sache, finde ich. Natürlich lässt sich auch ein Vergaser-CB mit 90 PS ordentlich heißmachen, das ufert aber zeitlich und finanziell schnell aus und es ist viel einfacher, gleich einen größeren zu kaufen. Die Autos selbst kosten ja kaum noch was, und ein Einspritzer mit hinteren Scheibenbremsen und ausbaufähigem Kabelbaum ist dann einfach die sinnvollere Basis.

In Richtung "Tuning" ist vielleicht wichtig, dass der CB8 (Kombi) vorn und hinten die "größten" Bremsen und steifere hintere/untere Querlenker hatte. Die Teile passen an jeden anderen CB.

Das wichtigste Tuningteil für einen CB ist ansonsten der H22-Motor aus dem Prelude, weil er einfach reinpasst und nicht wirklich teuer ist. TÜV ist damit möglich, Euro 2 bleibt bzw. wird machbar, der Verbrauch ändert sich bei normaler Fahrweise kaum. Mit 185-220 PS ist der CB dann auch nicht mehr schwach und kann mit aktuellen Außendienstler-TDIs in jeder Lebenslage mithalten, Karosserie und Fahrwerk machen das problemlos mit.

Sämtliche Accord- und Prelude-Getriebe aus der BB/CB/CC/CE/CD- und teilweise noch CG-Generation passen an sämtliche Motoren (außer V6); so bekommt man einigen Spielraum mit verschiedenen Endübersetzungen und Abstufungen. Prelude-Getriebe haben aber einen anderen Halter und müssen für den CB ein zusätzliches Loch gebohrt und/oder Gewinde geschnitten bekommen, was aber werksseitig schon vorgesehen war. Prelude mit dem H22-Motor hatten manchmal ein Sperrdifferential, Accord Type R immer. Nicht jedes Sperrdifferential passt in jedes Getriebe, nicht alle Gangräder, Synchronringe und Lager sind bei allen Getrieben untereinander austauschbar.

Fahrwerksmäßig würde ich sehr straffe Dämpfer empfehlen, aber keine heftige Tieferlegung deutlich über 30 mm, weil anschließend die Geometrie ziemlich im Eimer wäre. Die Kombis hatten hinten deutlich härtere Federn, sonst waren Federn und Dämpfer bei den CBs praktisch austauschbar. Die vorderen Zugstreben sollten PU-Buchsen statt Gummis bekommen und die riesigen Löcher der labbrigen Motorlager einfach mit Karosseriedichtmasse ausgefüllt werden, dann ruckelt es weniger, wenn mal ein Rad durchdreht.

Alles in allem lässt sich ein CB in gewissen Grenzen problemlos und relativ billig frisieren und ist fahrwerksmäßig auch heute noch nicht schlecht. Wer aber für kleines Geld wirklich schnell unterwegs sein will, schaut sich lieber nach einem anderen Auto um.

Geändert von Knobi (26.01.2015 um 22:39 Uhr).
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Alt 27.01.2015, 00:41 #7
Chris.Aerodeck
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Da hast du recht ausser das der CB8 der Accord Kombi mit dem 2,0l Motor ist und der CB9 der mit dem 2,2l mit 147-150ps...Hab heute nachmittag nochmal beim Warten bei Honda das dicke Typenbuch durch wühlt ... Fahre selber einen CC9 in der Classic Edition... :-) aber egal... Am einfachsten ist es einen H23a2 oder F22B und/oder wenn man findet einen F20A zu verbauen... Die zwischen 150-166ps haben, Dohc Motoren sind und kein vtec besitzen somit muss man kein Kabelbaum ändern, nur das passende Steuergerät brauch man... In den USA gibt es noch viel mehr cb Modelle... Die haben auch viel geilere austattungsmerkmale... z.B. die Klimaautomatik...
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Alt 27.01.2015, 07:50 #8
Dub Rex
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Reden AW: Unterschied CB3/CB7

Wow, das nenn ich ma kenntnisse
Ich dank euch für eure sehr ausführlichen antworten, grade so kleine tipps liebe ich (zb das mit den löchern der motorlager) so kleine sachen verändern den wagen ja schon und ich will was dran machen, nur wird sich das mit der zeit ziehen, geld is ehrlich gesagt nicht das problem ich werd alles so schritt für schritt machen.
Erstmal is n auspuff gepant, dann tieferlegen und felgen. Dann wird erst mal bisschen pause eintreten, weil ich denke das es erstmal reicht. Später also so in nem jahr oder so soll mehr kommen, eventuell motorumbau, bremsen, etc...
Mehr gedanken darüber werd ich mir machen sobald ich mal viel mehr zeit habe.
Könnt ihr mir vlt weitere tipps zum theme tieferlegung und auspuff geben? Speziell auf was ich sonst so achten muss eben
Hoffe nur ich nerv euch nich!

Lg
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Alt 27.01.2015, 12:29 #9
Knobi
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Standard Unterschied CB3/CB7

Zitat:
Zitat von Chris.Aerodeck Beitrag anzeigen
Da hast du recht ausser das der CB8 der Accord Kombi mit dem 2,0l Motor ist und der CB9 der mit dem 2,2l mit 147-150ps…(…)
Nope. Einen CB8 habe ich selbst, er hatte ab Werk 150 PS und den F22A7. Einer meiner Nachbarn hatte einen Automatik-CB8 mit 147 PS. Ein Rentner im Nachbarort fährt seit Jahren freudestrahlend einen CB8 mit 133 PS. Alle drei sind CB8, ich kenne bzw. kannte die Autos praktisch auswendig. Den CB9 gab es offiziell nie in Europa, mir ist auch noch keiner in die Finger gekommen. Dafür gab es dann den CC9 gewissermaßen als "Last Edition".

Zitat:
Zitat von Dub Rex Beitrag anzeigen
(…) Erstmal is n auspuff gepant, dann tieferlegen und felgen. Dann wird erst mal bisschen pause eintreten, weil ich denke das es erstmal reicht. Später also so in nem jahr oder so soll mehr kommen, eventuell motorumbau, bremsen, etc...
Mehr gedanken darüber werd ich mir machen sobald ich mal viel mehr zeit habe.
Könnt ihr mir vlt weitere tipps zum theme tieferlegung und auspuff geben? Speziell auf was ich sonst so achten muss eben
Hoffe nur ich nerv euch nich!

Lg
Nein, natürlich nervst Du nicht! Ich glaube eher, dass wir uns hier sogar riesig über jeden Neuzugang freuen, der einen CB noch am Leben erhält und zu schätzen weiß.

Wenn es beim Tuning nicht ums Geld geht, ist das natürlich eine feine Sache. Andererseits denke ich dabei aber auch immer an den praktisch nicht vorhandenen Restwert so eines Autos und versuche deshalb, die Kosten in einem passenden Verhältnis dazu zu halten.

Auspuff ist so eine Sache. Der originale Endschalldämpfer schluckt wirklich Leistung, aber offiziell gab es für die CBs in D kaum TÜV-konforme Sportschalldämpfer. Eintragungsfähig sollte grundsätzlich jeder Auspuff sein, der es an einem anderen Honda mit vergleichbarem Motor ist, also vor allem Prelude und CC/CE-Accord, und da fällt mir natürlich zuerst der Magna-Flow ein. Gibt es mit einem und mit zwei Endrohren, ist aber meiner Meinung nach schon unangenehm laut. Grundsätzlich würde ich mir erstmal einen freundlichen TÜV-menschen suchen, alles im Vorfeld mit ihm absprechen und dann auf einmal eintragen lassen, damit nicht mehrfach die Kosten für Sondergutachten fällig werden.

Die meiner Meinung nach beste noch bezahlbare Feder-Dämpfer-Kombination für den CB ist das Bilstein B12-Kit. Nicht höhen- oder härteverstellbar, aber ordentlich abgestimmt und im Alltag gerade so eben noch zu ertragen, offiziell 30 mm tiefer, in Wirklichkeit etwas mehr. Die Anschlagpuffer sollte man aber jedes zweite Jahr kontrollieren und ggf. ersetzen, weil sie altern und dann zerbröckeln; etwas stabilere im passenden Format gab es bei irgendeinem Opel Vectra (muss ich nochmal nachschauen). Günstiger geht es mit H&R-Federn und Kayaba Excel Gold Dämpfern, immerhin auch schon Gasdruck, aber nicht wirklich langlebig. Von Koni-Dämpfern habe ich nie allzu viel gehalten, aber das ist letztendlich wohl auch Geschmackssache. Spax hat leider keine Dämpfer für den CB, KW-Gewindefahrwerke sind gut, aber teuer. Die letzte Ausbaustufe dürfe wohl ein K-Sport Fahrwerk sein, höhenverstellbar am Dämpferfuß statt über die Federspannung, härteverstellbar sowieso.

Allzu sehr würde ich den CB nicht tieferlegen, weil sonst die eigentlich schlau ausgedachte Fahrwerksgeometrie nicht mehr stimmt. Vor allem die Hinterräder bekommen dann sehr viel Sturz und Vorspur; der Sturz lässt sich gar nicht und die Spur nur in engen Grenzen korrigieren. Amerikanische Zubehörteile machen das zwar ggf. möglich, sind aber qualitativ oft lächerlich und auf keinen Fall TÜV-konform. Spannender wird es noch, wenn man bemerkt, dass der CB trotz 6 cm Tieferlegung in scharfen Wechselkurven plötzlich mehr Seitenneigung hat, als vorher, insgesamt unruhiger wirkt und bei einseitigen Unebenheiten die Lenkung verreißt. Das liegt am ungeschickten Zusammenspiel aus Wankzentrum, kurvenaußenseitiger Radstandsverkürzung statt -verlängerung bei noch weiterem Einfedern und "bump steer" durch die nicht mehr in Neutrallage befindlichen Spurstangen. Sogenannte "roll center adjuster" zum Ausgleich des Wankzentrums gibt es zwar auch für den CB-Accord, sie funktionieren dort aber wegen der Dämpfergabeln nicht und bewirken praktisch gar nichts, wenn man die Dämpfergabel nicht um den gleichen Betrag nach unten versetzt, was aber nicht so einfach möglich ist. Will man für Trackdays usw. absichtlich mehr Sturz an der Vorderachse haben, wird das mit den oberen Dreieckslenkern vom alten ED-CRX möglich, verstellt aber auch die Spur. Immerhin kommt man so auf ca. 3°, was bei einem kopflastigen und im Vergleich zur Leistung eher schweren Auto schon mal sinnvoll ist - nur eben nicht im Alltag, weil die Reifen das nicht lange mitmachen.
Wie man sich Vorteile durch Achsschenkel und andere Fahrwerksteile von anderen Hondas verschaffen kann, hab ich noch nicht ausprobiert, aber das kann sich lohnen. Ein gewisses "Bremsnicken" wird man aber nie ganz wegbekommen, weil man dafür die vorderen Aufnahmen der Zugstreben einige Zentimeter nach unten versetzen müsste, oder die inneren Querlenkeraufnahmen nach oben.

Für den harten Sporteinsatz finde ich die "gebauten" vorderen, unteren Dreieckslenker aus Querlenker und Zugstrebe zu weich. Dickere Zugstreben gibt es leider nicht und die famosen "gebauten" Lenker des ersten Facelift-Legend haben leider andere Winkel und sind insgesamt zu lang. Es hilft zumindest ein wenig, die dicken, weichen Gummilager der Zugstreben gegen PU-Teile auszutauschen (Prothane oder Energy Suspensions aus USA; zwei russische Hersteller gibt es neuerdings auch noch). Das kann man natürlich mit allen anderen Gummilagern außer denen der Dämpfergabeln auch tun, es wird aber im Winter schnell nervtötend, weil die ganze Chose dann bald furchtbar quietscht und gammelt und der Straßendreck die PU-Buchsen relativ schnell ausschleift. Für Sporteinsätze würde ich aber den vorderen Querlenkern innen und den hinteren Querlenkern oben sowie unten/hinten PU-Buchsen verpassen; unten/hinten/vorn und hintere Längslenker können weiterhin Gummis haben, die vorderen Dreieckslenker eigentlich auch. Etwas härtere Gummilager ohne die Nachteile der PU-Buchsen gab es mal von Hardrace; in England bekommt man sie noch, aber sie sind nicht billig und auch nicht wirklich spürbar härter, nur recht langlebig.
Fahrwerksmäßig war der Accord damals sicher hervorragend, bleibt aber letztendlich doch ein Kind seiner Zeit und stößt auf der Rennstrecke natürlich früher an seine Grenzen, als manche aktuellen Autos - egal, wie viel man verändert. Ausgerechnet der Kombi lässt sich aber wegen seiner ungünstigen Gewichtsverteilung sehr gut kontrolliert rutschend bewegen und man kann damit auf der Nordschleife durchaus akzeptable Zeiten hinbekommen. Für Oschersleben ist das Auto zu lang und sowieso zu schwer für einen Fronttriebler, aber auch dort war ich nie der langsamste.

Zu weiteren Möglichkeiten und Grenzen später gern mehr - jetzt ist erstmal die Mittagspause um.
Ach ja - meinen CB8 fahre ich seit über 9 Jahren und hatte ihn damals eigentlich nur als Winterauto für kaum über 1000 € gekauft. Derzeit ist ein H22A5 mit OBD1-Elektrik verbaut und auch eingetragen; die Leistung dürfte mit A7-Kopf bei ca. 195 PS liegen. Das Getriebe ist derzeit wieder original und passt in den ersten beiden Gängen eigentlich nicht zur Motorcharakteristik, macht die Sache auf der Autobahn aber entspannter. Das Auto hat mittlerweile echte 440.000 km gelaufen und war dabei immer vergleichsweise problemlos, wenn auch nicht völlig fehlerfrei. Optisch ist der Wagen mittlerweile völlig am Ende, aber irgendwie gefällt mir das sogar. Ein wirklich schnelles oder gutes Auto ist das im Vergleich zu heutigen Neuwagen der gleichen Größenordnung aber natürlich nicht mehr.

Geändert von kaefergarage.de (24.02.2015 um 10:57 Uhr). Grund: Doppelpost
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Alt 27.01.2015, 18:14 #10
Dub Rex
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Alter alter alter... Man man man... Da bin ich aufjedenfall im richtigen forum gelandet!
Ich freu mich sehr hier auf jemanden zu stossen der mir so viel über den CB erzählen kann!
Danke für deinen riesigen text, der mir erstmal 15min meines leben raubte (ist natürlich positiv gemeint)

Man wenn ich so viel ahnung von fahrwerkstechnik hätte, würde ich mich da gern selbst dran trauen, muss so wie es aussieht aber drauf hoffen , dass sich ein "honda-irrer" in der nähe finden lässt, der sich bei der arbeit helfen lässt und einen vlt sogar etwas beibringt
Ich fühl mich hier nun sehr willkommen und wohl.

Wow 440.000km? Krass, aber sowas macht n auto aus! Ich habe auch vor den CB ne längere zeit zu fahren, zu hegen und zu pflegen. Ich hab mich in das zeitlose design einfach verliebt und hab das auto für 800 piepen gekauft und meinen renault safrane 2.2 rn in zahlung gegeben

Apropos langlebigkeit und franzosen-autos.
Das is eine sache die ich mittlerweile sehr an honda schätze, viele berichte von automagazinen und privatpersonen besagen ja, dass ein honda praktisch nicht kleinzukriegen ist.
Ein arbeitskollege von mir hat sich vor ein paar wochen den neuen peugeot 308 gekauft, ca 15.000€ hingelegt und nach 3.700km war die kupplung im ar... Kaputt.
Kennst du vlt noch leute die ebenfalls CB fahren und sogar noch mehr Km auf der uhr haben als du?
Würde mich echt interessieren...

Lg
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Alt 27.01.2015, 21:47 #11
Knobi
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Standard AW: Unterschied CB3/CB7

Nur keine Bange! Der CB ist zwar stellenweise etwas "verbaut", was Technik und Innenraum betrifft, aber schon mit Basiswissen problemlos zu reparieren und hat keine großen Geheimnisse; Spezialwerkzeug braucht man nur an ganz wenigen Stellen und kann es sich meistens irgendwie selbst bauen.
So richtig bescheuert finde ich eigentlich nur die vorderen Bremsscheiben, die von innen an die Naben geschraubt sind, weil man zum Wechseln jedes Mal die halbe Vorderachse zerlegen muss und selbst dann nur Erfolg hat, wenn die Radlager nicht in den Achsschenkeln festgerostet sind - sonst braucht man eine Presse und/oder neue Radlager. Das kann man umbauen, braucht dafür aber ein paar US-Teile. Alles andere ist eigentlich überschaubar und einfach, bzw. geht fast nie kaputt.
Elektrisch sind z.B. fast nie Probleme zu erwarten, was einer der Gründe ist, warum ich diese Autos so sehr mag.
Rost gibt es fast immer an den hinteren Radläufen, dem hinteren Stoßstangenträger und irgendwann auch an den vorderen/oberen Längsträgern innerhalb der Radhausschalen, die in ihren Kanten jahrelang Dreck ansammeln und feuchthalten. Das ist besonders fies, weil man es von außen praktisch nicht erkennen kann und meistens nur zufällig bemerkt, wenn die Verkleidungen mal ab müssen; diese Ecken sind auch eher schwierig zu reparieren, wenn man keine originalen Reparaturbleche mehr bekommt oder sie sich nicht leisten will. Der CB ist übrigens aus elektrolytisch verzinktem Blech gebaut - das ist zwar nicht so "verzinkt", wie bei Porsche oder manchen Audis und ist gegen ein paar konstruktive Dummheiten auf Dauer auch machtlos, aber schon mal besser, als nix.

Die 440.000 km sind echt und dokumentiert, allerdings hat der Vorbesitzer mal den Tachoeinsatz getauscht, weil der Kilometerzähler hängengeblieben war - auf der Uhr stehen also knappe 100.000 weniger, was ich manchmal schade finde. Etwa die Hälfte der Kilometer hat das Auto bei mir abgeritten, viele Probleme gab es dabei eigentlich nicht, bzw. wenn, dann oft durch übertriebenen fahrerischen Ehrgeiz und technische Experimente. Mich wundert z.B. immer, dass der Anlasser noch original und nach wie vor völlig problemlos ist (die Lichtmaschine bis zum Motorumbau ebenfalls), niemals irgendein Fensterheber oder Schloss den Geist aufgegeben hat ist und der Fahrersitz auch erst im Lauf des letzten Jahres deutlich nachgelassen hat. Kein Scherz: Die äußeren Antriebswellengelenke sind auch noch (bzw. wieder) die ersten, nur das linke innere musste ich letztes Jahr tauschen, nachdem eilig eingebaute, komplette Billig-Zubehör-Antriebswellen genau zwei Tage lang gehalten haben.
Diese Autos sind also durchaus stabil, aber doch nicht sooo ewig belastbar und alterungsbeständig, wie einige Toyotas und Mercedes aus der gleichen Zeit. Bei Honda kippte die Qualität ab ca. 1997 meiner Meinung nach spürbar, wenn man auf die Details achtet.

Was Du über den Peugeot schreibst, kenne ich in erster Linie von BMW, VW und Audi. Drei Marken, unter denen ich viele Jahre lang unnötig gelitten habe. Einen Safrane hätte ich vermutlich aber nicht verkauft, weil ich ihn ziemlich schön finde und er auch schon fast ausgestorben ist.

Die anderen CB-Fahrer kenne ich meistens nicht persönlich, bzw. haben sie keine CBs mehr; den Rentner habe ich seit zwei Jahren überhaupt nicht mehr gesehen. Das Auto von Chris hätte ich vor einigen Jahren selbst beinahe gekauft, während eine russische Omi ihren CB8 jahrelang hartnäckig gegen mich verteidigt hat und ich beide ebenfalls schon länger nicht mehr gesehen habe.

Hier findest Du übrigens noch ein paar andere, hartnäckige CB-Treter:
http://www.maxrev.de/accord-76-93-forum-f1272.htm

Hier auch:
http://www.hondayoungtimer.de/f228-b...C-Forum-b.html

Hier ebenfalls:
http://www.hondayoungtimer.de/f228-b...C-Forum-b.html

Und hier ist das CB-Universum auf der anderen Seite der Welt mit hunderten begeisterter Verehrer und herrlichen Berichten über allerlei Umbauten:
http://www.cb7tuner.com/vbb/index.php

Bei technischen Fragen zu Motoren und Getrieben lohnt sich auch immer ein Blick auf Honda-Tech...
http://www.hondayoungtimer.de/f228-b...C-Forum-b.html

... während hier im Forum jemand den ultimativen Motor gebaut hat, der auch in einen CB passen würde:
http://www.accordforum.de/showthread...0.html?t=27730


Ach so, nochmal zu Deinem Auto: Wenn Du wirklich den Vergaser-CB als Basis zum Heißmachen nehmen willst, würde ich an Deiner Stelle überlegen, mir irgendwo noch einen abgerittenen Kombi für "geschenkt" zum Ausschlachten zu holen. So kommst Du ggf. zu einer stabileren Hinterachse mit Scheibenbremsen (Trommel-Achsen lassen sich nicht umbauen), der größten Bremsanlage und den dicksten Stabilisatoren der CB-Reihe; der Motorkabelbaum kann für Umbauten von Vergaserautos ebenfalls eine große Hilfe sein. Natürlich geht auch ein CB7, wenn gerade kein Kombi zur Hand ist.

Geändert von Knobi (27.01.2015 um 21:52 Uhr).
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Alt 31.01.2015, 15:48 #12
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Hi, erst mal sorry das ich jetzt ein paar tage nich geantwortet habe :)

Den safrane fand ich ansich auch echt toll, fuhr sich wie ein traum, problem war nur, dass er im märz neuen TÜV braucht und er es ohne weiteres nich bekommen hätte. Er fing auch an vorne rechts am radlauf zu rosten und die ersatzteile für den safrane sind verdammt teuer.
Ich wollte da nich noch hunderte von euros in den wagen stecken, da ich ihn eigendlich eh nur als übergangsfahrzeug gekauft habe. So wars auch, bin ihn ca 10 wochen gefahren und dann hatte ich das geld für etwas das mir auch richtig gefällt und mir spaß macht, so hab ich ja auch einen civic gesucht, Doch der CB3 hat sich ja irgendwie durch meine suchkretieren geschmuggelt und hab ihn mir dann angeschaut, war sofort verliebt.
Den safrane wollte ich an einen liebhaber weitergeben, doch mit dem rost usw wollte ihn leider niemand.
Hab den safrane damals für 400€ gekauft gehabt, da war er ja leider schon etwas runtergekommen.

Naja, bin stolz auf meinen CB3, der hat null rost, noch bis 7/16 TÜV und fährt sich super.
Ich muss nur vorne mal die aufhängung usw checken lassen, da er leicht nach links zieht und beim starken lenkeinschlag etwas klackert.
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Alt 24.02.2015, 11:30 #13
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[EDIT by Mod] das bin ich
 
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Ich möchte noch kurz ergänzen (und mich als ehemals CB3 und CB7-Fahrer "outen"), was die Tieferlegung angeht.

Die Achsgeometrie ist wirklich ein feines Ding, was es seinerzeit von keinem anderen Hersteller so gab. Die Radführung bei jeder Fahrsituation jedenfalls präzise. Aber: tiefer legen geht durch aus nicht unbedingt zu Lasten der Achsgeometrie. Beim Accord sind wir in der glücklichen Lage, dass selbst an der Hinterachse zu einem gewissen Maße die Spur (!) und der Sturz sehr wohl einstellen können. Begrenzt, aber es geht.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei der Tieferlegung kaum was korrigiert werden muss. Zumindest sind die Werte die selben, wie beim originalen Fahrwerk.



Zu der Frage 150 / 147 PS beim CB7 (und auch vom Aerodeck CB8 ):
die Automatikvariante hatte die 147 PS, der Schalter die 150 PS Ich hatte den Automatik als CB7 und den Schalter als CB3 (133 PS). Beides waren tolle Autos.
Übrigens hat der CB8 immer den 2.2 Liter. Der 133PSler mit 2 Liter kam erst 1 Jahr nach der Einführung des Aerodeck und hört auf den Namen CC9 Mit dem "kleineren" Aerodeck kam auch gleich das leichte Facelift mit in die Serie (Scheinwerfer, Hondalogo, Blinker, Rückleuchten und Airbags).
Grundsätzlich brachte Honda den Aerodeck erst 2 Jahre später auf den Markt, als die Limousine und 1 Jahr nach dem Coupe.
Limousine: 1989
Coupe: 1990
Aerodeck: 1991
Facelift bei allen: 1992 und Aerodeck mit 2 Liter / 133 PS

Der Unterschied der CB3 Limousine 90/110 PS vs. 133 PS liegt "nur" in der Einspritzanlage. Der Motor selbst ist identisch. Auch ist bei der gesamten Generation das Getriebe gleich etc.

Man beachte einfach mal den Prospekt: beim 2.2 ist die Automatik noch nicht aufgeführt. Das hier ist das allererste Prospekt für den "neuen" Accord. Jedoch gab es die Automatik auch bei Einführung des CB7 in Europa - hatte ja einen 1990er selbst bewegen dürfen. Im selben Jahr kam ein "Re-Print". Darin ist sie dann vermerkt. Im Prospekt ab dem Facelift ist sie selbstredend vermerkt. Der 90 PS ist in jedem Prospekt gelistet. Die Scheibenbremsen hinten blieben auch bis zum Modellwechsel nur den Einspritzern vorenthalten.

Zitat:
Zitat von Chris.Aerodeck Beitrag anzeigen
Dann ist das bestimmt ein 89-90 gebauter... Puhhh... Der währe mir wirklich zu schwach... Dann hast ja noch Trommelbremse hinten...
Nicht richtig. Den 90PS baute man bis zum Schluss. Die Scheibenbremsen hinten waren nur den Einspritzern (133/147/150 PS) vergönnt.





Dein Klackern kommt sicherlich von einem äußeren Antriebswellengelenk. So lange das nicht lauter wird, würde ich da nichts ersetzen. Machen die älteren Herrschaften schon mal ab und an. Da würde ich nur schauen, ob die Manschetten nicht kaputt sind. Wenn ja, würde ich die erst mal austauschen und neues Fett dazu geben. Logisch. Mehr nicht, so lange die Geräusche nicht lauter werden. Musst Du selbst einschätzen.
Luftdruck prüfen könnte auch schon helfen oder (kenne ich von meinem CE2): die Reifen sind nicht so prall / gut. Bei meinem CE2 trat das gelegentlich bei "billigen" Reifen auf. Mit dem Wechsel auf Sommerreifen war er dann immer spurtreu :)
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Wer Initiative zeigt, bekommt meistens auch den Auftrag!
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Alt 25.02.2015, 21:25 #14
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Hey danke für deine antwort! Vorallem dank ich dir für die erklärung und den tipps wegen dem klackern :)
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